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Sobald im Zusammenhang mit dem Inkrafttreten der neuen TA Luft die neue AUSTAL-Version veroeffentlicht wird informieren wir alle AUSTAL View - Kunden
An dieser Stelle werden fortlaufend aktuell aufgetretene Fragen zur Bedienung der Software AUSTAL/ODOR View beantwortet oder auf bekannte Fehler hingewiesen.  Bei Problemen, die anhand des Handbuches oder der Hilfe nicht gelöst werden können, bitten wir deshalb vor dem Kontakt mit der Hotline zunächst in dieser Liste nachzusehen und auch das Ihnen vorliegende PDF-Dokument Tipps-und-Tricks durchzusehen.
Hinweis: Das Handbuch und die kontextsensitive Hilfe des Programms sind mit grosser Sorgfalt erstellt worden. Sollten dennoch Fragen auftreten, so wird eine Klarstellung bzw. eine zusätzliche detaillierte Erläuterung in dieser Rubrik allen Nutzern zugänglich gemacht.
Problem:

Beim Laden alter ODOR-Projekte (Stoff odor), bei denen jetzt tierartspez. Emissionen einzugeben sind, können diese Stoffe wie odor_150 derzeit nicht angelegt werden, da die gleichzeitige Existenz von ungewichtetem odor und gewichtetem odor_xxx (in AUSTAL2000G) nicht erlaubt ist.

Workaround:
– Emission in geöffnetem altem Projekt exportieren nach Excel (XLS)
– alle Stoffe im Projekt entfernen

– XLS-Datei mit Excel eidtieren: Stoffname im Spaltenkopf von „odor“ in „odor_100“ ändern, Datei speichern
– geänderte XLS-Datei in AUSTAL View/Stoffe wieder importieren
– andere bewertete Stoffe „odor_nnn“ aus Stoffliste dazuladen und Emissionen eingeben
– neuen Rechenlauf ausführen
DXF-Format für Importe
Die DXF-Dateien dürfen als Format höchstens R12 oder ältere Formate aufweisen. Ansonsten kommt es zu Einlesefehlern oder ein Import findet gar nicht statt.
Fehlermeldung: …Firebird…
Diese Fehlermeldung wird verursacht durch die Existenz des Ordners Firebird, der von einer neuen Installation nicht überschrieben wird.

Lösung: De-installieren Sie AUSTAL/ODOR View nochmals, löschen dann manuell mit Windows-Mitteln den Pfad Firebird samt Inhalt und Installieren dann die Komplett-Version erneut

Nach dem nächsten Booten und Aufruf von AUSTAL View sollte das Problem nicht mehr auftreten.
Fehlermeldung: EIBInterBaseError: Unable to complete network request to host „…
Diese Fehlermeldung wird dadurch verursacht, dass der Anwender ein Projekt oder eine Datei nicht auf einem explizit spezifizierten Pfad zu speichern versucht, sondern auf einem logischen Verzeichnis. Soll ein Projekt oder bspw. eine Bilddatei außerhalb des PC, auf dem AUSTAL View läuft, gespeichert werden, so ist immer eine vollständige Pfad-Information wie z.B. „\\PC25\D\projekte\var1“ zu verwenden.
Problem mit Hardware-Dongle bei Windows XP / SP2 (< V3.2)
Beim Einsatz des Service Packs 2 von Windows XP kann es zu Problemen beim Erkennen des Programmschutzsteckers (Dongle) kommen. Für diese Fälle wird ein erweiterter Treiber zur Verfügung gestellt. Dieser kann heruntergeladen werden unter: argusoft.lindenvalley.ch/upd, und dort im Abschnitt HASP-Treiber für Windows XP/SP2. Die Installation erfolgt durch Aufruf der EXE-Datei und Befolgen der Anweisungen.
AUSTAL/ODOR View darf hierbei nicht laufen.
Isolinien-Darstellung bei Rechnung mit Gebäuden
Bei Projekten mit Gebäudeumströmung führt die Darstellung von Isolinien der Immission im Bereich der Gebäudefläche nicht zu sinnvollen Kurvenverläufen.

Workaround: Es wird deshalb empfohlen, die Schicht mit den Gebäudekörpern (graue Flächen) mit dem Schichten-Manager nach oben zu legen, um diese Bereiche optisch abzudecken.

Damit wird eine Fehlinterpretation vermieden.

Es wird auf eine Einschränkung des Programms A2karea hingewiesen: siehe hier

Unterschied beim visualisierten Maximum im Vergleich zum Protokoll austal2000.log
Bei geschachtelten Netzen kann es vorkommen, dass das absolute numerische Maximum in den letzten beiden Spalten oder Zeilen eines Gitters liegt. Das Protokoll austal2000.log nimmt entsprechend Spiegelpunkt 4 auf Seite 42 des AUSTAL2000. Handbuches sowie Fußnote 30 diese Werte bei der Bestimmung des Immissionsmaximums aus.  In einem solchen Fall, den man durch Einblendung der Zellenwerte und ausschnittvergrößerte Darstellung leicht überprüfen kann, lässt sich der Wert des Protokolls bspw. durch einen Markierungskreis hervorheben.
Warum ist der Programmstart nach Installation eines Update nicht mehr möglich?
Ggf. hat der Anwender hier bei der Installation den Standard-Pfad wie angegeben belassen, anstatt den Pfad der Voll-Installation auf seinem spezieleln PC einzugeben.
Eingabe einer einzelnen Stunde im Emissions-Zeit-Generator
Soll bspw. an allen Tagen Montag bis Freitag (zu setzen im Kalendergitter) nur an einer Stunde des Tages eine (variable) Emission erzeugt werden, so sind die Werte im Zeitfilter für „Von Stunde“ und „Bis Stunde“ gleich zu wählen. Die Eingabe 15:00 / 15:00 bedeutet dann also nur die Stunde von 15 bis 16 Uhr. Genau genommen wird hier nicht die Uhrzeit, sondern die Nummer einer Stunde zwischen der 1. Stunde eines Tages (0:00) und der letzten (23:00) gewählt.
Neuere Versionen der Rechenmodelle AUSTAL2000, TALdia und VDISP
 Es kann sein, dass die Voll-Installation wegen Terminüberschneidungen nicht die neuesten Versionen der Rechenmodelle enthält. In diesem Fall sind die entsprechenden ausführbaren Programme austal200,exe, taldia.exe und vdisp.exe von der Internet-Seite www.austal2000.de oder der ArguSoft-Update-Seite herunterzuladen und in das Verzeichnis \Models unterhalb des Verzeichnisses, in dem AUSTAL/ODOR View installiert ist, zu kopieren.  Die dort bereits enthaltenen Dateien gleichen Namens werden dabei überschrieben.
Zur Größe des Plangebietes und dem evtl. Wunsch einer Verkleinerung
Das Plangebiet wird automatisch so verwaltet, dass alle Objekte darin eingeschlossen sind. Man kann es größer, nicht jedoch kleiner auswählen. Durch Objekte in größerer Entfernung nimmt die Größe des Plangebietes zu. Verschiebt man den Bezugspunkt zu den Quellobjekten hin, um so das Plangebiet zu verkleinern, so wird diese Aktion nicht in jedem Fall unterstützt. Hinweis: Der Bezugspunkt sollte generell nicht deutlich außerhalb der sonst im Projekt befindlichen Objekte liegen. Eine Verlegung des Bezugspunktes ist insofern praktisch nie notwending. Für AUSTAL2000 werden bei Projekten in Gauss-Krüger-Koordinaten sowieso nur die Differenzen zwischen den Objekt-Koordinaten und dem Bezugspunkt ausgegeben.
Verschiebung von Objekten auf dem Hintergrund beim Bewegen des Bildausschnitts
Die Analyse des Problems der Verschiebung von Objekten auf dem Hintergrund beim Bewegen des Bildausschnitts, ergab folgende Ursache (Stand: V2.31).

Die verwendete Grafik-Bibliothek MapLT von ESRI enthält diesen Effekt/Fehler. Eine kurzfristige Korrektur wird sich deshalb nicht herstellen lassen.

Es gibt allerdings Wege, diesen Effekt zu vermeiden:

1. Das Problem tritt nur bei monochromen (schwarz/weiss) Bitmaps auf.

Eine Umwandlung in multicolor Bitmaps (16, 256 colors oder 24bits bitmaps) hilft hier weiter.

Multicolor Bitmaps mit nur 2 Farben (schwarz/weiss) funktionieren auch.

Nachteil dieses Workaround ist, dass die Dateigröße zunimmt.

Die Umwandlung ist leicht mit MS Paint, PaintShop oder Photoshop zu realisieren.

2. Das Problem sollte nicht auftreten mit „nicht-Bitmap“ Bildern wie TIFF und GIF etc.

Auch hier ist die Umwandlung von BMP her leicht vorzunehmen.

Wenn beim Einlesen einer Geländehöhendatei andere als die erwarteten Zellengrößen angezeigt werden
AUSTAL View kann derzeit nur dann XYZ-Dateien mit Geländehöhen korrekt in das GRD-Format umwandeln, wenn:

1. die Maschen quadratisch sind und

2. die Anzahl der Zeilen und Spalten der Matrix gleich ist, das Gebiet mit Geländehöhen also quadratisch ist.

Ab Version 1.6 werden auch rechteckige Gebiete korrekt verarbeitet; die Maschen müssen weiterhin quadratisch sein, was für Daten der Landesvermessungsämter aber die Regel ist.

 

Stand: 14.07.03

Wenn eine Ausbreitungsrechnung in komplexem Gelände nicht funktioniert
Folgende Fehlermöglichkeiten sollten Sie überprüfen:

1. Das Rechengebiet darf nicht größer sein als die Geländedatei. Sollte dies der Fall sein, dann finden Sie einen entsprechenden Hinweis in der Datei taldia.log, die Sie sich unter ERGEBNISSE > WINDFELDPROTOKOLL ansehen können.

Abhilfe: Verkleinern Sie die Größe des Rechengebietes. Bei einem Neustart der Berechnung dürfen im Projektpfad keine Dateien zg0*.dmna stehen (siehe Punkt 2).

2. Sie haben bereits eine Windfeldberechnung durchgeführt und wollen eine weitere Berechnung mit einem anderen Rechengitter durchführen. Diese neue Berechnung bricht mit einer AUSTAL2000-Fehlermeldung ab. Detail der Meldung sind einzusehen in der Datei austal2000.log, die Sie sich unter ERGEBNISSE > RECHENLAUF-PROTOKOLL ansehen können.

Existiert im Projektordner bereits eine Datei zg00.dmna, dann wird diese vom Windfeldmodell TALdia verwendet, ungeachtet der angegebenen Geländedatei. Ebenso werden von TALdia keine neuen Windfelder berechnet, wenn ein Unterverzeichnis /lib im Projektordner existiert, also eine Windfeld-Bibliothek bereits angelegt ist. Wenn Sie also nach einem TALdiames-Rechenlauf einen weiteren Lauf mit geändertem Rechengitter oder einer anderen Geländedatei durchführen möchten, dann müssen Sie vorher die Datei zg00.dmna (bzw. zg01.dmna, zg02.dmna usw. bei geschachteltem Rechengitter) und das Unterverzeichnis /lib löschen.

 

Stand: 04.10.02

Weshalb lässt sich eine ältere Ausbreitungsklassenstatistik ggf. nicht mehr in AUSTAL View bzw. mit AUSTAL2000 verwenden?
Bisher hat der DWD (Deutscher Wetterdienst) die Wertematrizen meist mit der Datei-Endung .dat versehen. Diese Dateien werden seit der Herausgabe der TA Luft ’86 erstellt.

Die Datei-Endung sagt jedoch nichts über den Aufbau der Datei aus, d.h. sie ist nicht so verbindlich wie bspw. das .xls für eine Excel-Datei. Und auch hier gibt es bekanntlich noch Unterschiede zw. Version 4 und 5 usw.

Die Datenmatrizen haben bisher wie auch für die neue TA Luft den Aufbau:

5 Kopfzeilen gefolgt von 9 x 6 = 54 Zeilen mit je 36 Werten.

(9 Windklassen, 6 Ausbreitungsklassen, 36 Windrichtungen)

Die 5 Kopfzeilen haben die Bedeutung einer Datei-Beschreibung und sind für die Rechnung weder mit dem Gauss-Modell der alten TA Luft noch dem AUSTAL2000-Modell der neuen TA Luft von Bedeutung; d.h. sie werden überlesen.

AUSTAL View nutzt jedoch teilweise den Inhalt, um ihn in dafür vorgesehenen Datenfeldern anzuzeigen; allerdings nur zur Beschreibung und Identifikation; einen sinnvollen Inhalt der Kopfzeilen natürlich vorausgesetzt.

Der einzige „Unterschied“ zwischen dem Format ALT und NEU für die Statistiken ist die Datei-Endung. Zukünftig sollen die Endungen .AKS heißen, für Ausbreitungsklassenstatistik. Daneben wird es die Endung .AKT geben, die die Zeitreihen bezeichnet. Zu Details sei auf die AUSTAL2000-Beschreibung selbst verwiesen.

Beide Dateitypen sind mit einem einfachen Text-Editor wie vorzugsweise NOTEPAD anzeigbar und veränderbar. (Programme wie Word eigenen sich dazu nicht!)

Workaround:

Zunächst sollte man bei den vorhandenen Dateien die Endungen von „dat“ in „aks“ umbenennen. Dadurch lassen sich auch die vorbereiteten Einstellungen in AUSTAL View und AUSTAL Met direkt nutzen. Diese Maßnahme macht gerade vor dem Hintergrund Sinn, zukünftig die Zeitreihen und Statistiken über die genannten Endungen auseinander zu halten.

 

Weiterhin ist zu prüfen, ob eine Datei 5 Kopfzeilen enthält. Eine AKS-Datei könnte wie folgt aussehen:

 

Station/Ort

01.10.1995 – 31.12.1999

KLUG/MANIER

JAHR

ALLE FAELLE

107 101 89 …

96 89 80 …

107 105 101 …

0 0 0 …

 

Den Namen und den Zeitraum zeigt AUSTAL View an. In der zweite Zeilen könnte auch 1995-1999 stehen. Fehlt eine Zeile oder enthält sie nicht den gewünschten Eintrag, kann man man mit dem Texteditor die entsprechenden Änderungen anbringen.

 

Stand: 20.07.02

Warum werden keine Benzol-Zeitreihen an Monitorpunkten angezeigt?
AUSTAL 2000 gibt nur für die Komponenten Zeitreihen an Monitorpunkten aus, für die in der neuen TA Luft Kurzzeit-Immissionswerte (Monatsmittelwerte, Stundenmittelwerte) existieren. Da für Benzol nur ein Jahres-Immissionswert existiert, gibt AUSTAL2000 keine Zeitreihen an Monitorpunkten aus. Workaround: Wenn Sie trotzdem diese Benzol-Zeitreihen benötigen, so können Sie die Ausbreitungsrechnung z.B. für SO2 durchführen, dabei aber die Benzol-Emissionsmassenströme ansetzen.
Warum lassen sich Ausbreitungsklassenstatstiken AKS ggf. nicht einlesen?
Die derzeitige Analyse der Meteo-Dateien vom Typ AKS wird bei Version 1.1 streng ausgelegt auf den in der AUSTAL2000-Dokumentation genannten Formataufbau. So muss die 2. Zeile einen kompletten Datumbereich wiedergeben und nicht nur einen Jahresbereich, wie der DWD ihn bisher vielfach nur in den Dateien abgebildet hat. Workaround: Ergänzen Sie bspw. mit einem einfachen Text-Editor eine Angabe wie
„1994 – 2000“ auf „01.01.1994 – 31.12.2000“.
Warum lassen sich Ausbreitungszeitreihen AKT ggf. nicht einlesen?
Die derzeitige Analyse der Meteo-Dateien vom Typ AKT wird bei Version 1.1 streng ausgelegt auf den in der AUSTAL2000-Dokumentation genannten Formataufbau. So muss die Datei auch den Parameter TURNER-Klasse enthalten, auch wenn diese für die weiteren Berechnungen nicht verwendet wird. Ältere Zeitreigen hat der DWD wohl auch in gegenüber der heutigen Beschreibung abweichenden Formaten geliefert. Workaround: Ergänzen Sie ggf. mit einem eigenen Programm die Zeilen in der notwendigen Form. Bei neueren Datenlieferungen sollten Sie vom DWD eine Kompatibilität mit AUSTAL2000 fordern. Sollten Ihre Kenntnisse oder Möglichkeiten nicht ausreichen, so senden Sie uns die Zeitreihe zu (per email). Wir werden den Formataufbau analysieren und Ihnen nach Möglichkeit eine korrigierte Version der Datei zurückschicken.